Testbrett mit Decodertester und Rollenprüfstand für digitale Loks

Mein vor einiger Zeit gebautes Testbrett hat mir gute Dienste geleistet, war jedoch nur schwer und umständlich zu Messen mitzunehmen. Irgendwie hatte ich in tendenziell geistiger Umnachtung die Länge des Testbretts auf ca. 110cm festgelegt. Damit passt es natürlich nicht in die bereits vorhandenen Kisten für den Transport der Ausstellungsplatten. Zwar hatte ich kürzlich das Testbrett auf 100cm gekürzt und damit passend gemacht, das Optimale war es jedoch noch nicht. Was liegt also näher, als das Testbrett mit Decodertester und Rollenprüfstand in eine Euro-Kiste einzubauen.

Damit kann das Testbrett auch bequem zu Messen und Ausstellungen transportiert werden. Das Testbrett enthält einen ESU -Lokprogrammer, einen Decodertester, einen Rollenprüfstand, ein Stück Gleis und eine Digitalzentrale.

Info

Das Testbrett wird über ein  Steckernetzteil mit Strom versorgt. Mit Hilfe des Umschalters kann zwischen den Eingangsquellen LokProgrammer, Digitalzentrale und externem Eingang umgeschaltet werden. Die Digitalzentrale ist insbesondere dann hilfreich, wenn ein feinfühliges Regeln der Lok notwendig ist. Dies geht in der Regel mit einem Handregler besser als per Maus auf dem Bildschirm.

Eingebaut habe ich das Testbrett in eine flache Euro-Kiste mit 7,5cm Höhe.

Komponenten

Nachfolgend beschreibe ich die verbauten Komponenten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Decodertester

Der ESU -Decodertester ermöglicht das Testen eines nicht in einer Lok verbauten Decoders. Die Ausgänge des Decoders sind hierzu auf LEDs herausgeführt, die eine Kontrolle der Funktionszuordnung ermöglicht. Mit Hilfe der im Testbrett verbauten Digitalzentrale werden die Befehle an den Tester übermittelt.

 

 

 

 

Lok-Programmer

Mit Hilfe des ESU -LokProgrammers können die einzelnen CVs des Decoders bequem am PC bearbeitet und in Sekundenschnelle in den Decoder programmiert werden.

 

 

 

 

 

 

Digitalzentrale

Unterwärts habe ich die Roco -Digitalzentrale 10764 verbaut (ohne Gehäuse) und verkabelt. Hiermit können die Loks dann per Multimaus gesteuert werden.

Die drei “Verbraucher” Rollenprüfstand, Gleis und Decodertester können nun über den Drehschalter wahlweise vom LokProgrammer, der Multimaus oder von einem externen Eingang mit Digitalstrom versorgt werden.

 

 

Rollenprüfstand

Der Rollenprüfstand ermöglicht das Testen einer Lok auch über einen längeren Zeitraum hinweg auf engstem Raum.

Im Gegensatz zum Gleis kann die Lok hier auch längere Strecken fahren. Allerdings ist es in der Regel nicht möglich, ein unsauberes Fahrverhalten der Lok aufzudecken. Dies geht dann wiederum nur mit dem Gleisstück.

 

 

 

 

Testgleis

Auf dem Testgleis kann (bei dieser Gleislänge nur in begrenztem Umfang) das Fahrverhalten einer Lok getestet werden.

Lokliege

Auf der Lokliege kann eine Lok schonend gelagert und demontiert werden. Der kleine Sortierkasten nimmt kleine Schrauben auf, die sonst so gerne verschwinden.

 

 

 

 

 

 

Schaltplan

Der Schaltplan zeigt schematisch die Verdrahtung des Testbretts.

Mit Hilfe des Drehschalters wird zwischen den Eingangsquellen (Lokprogrammer, interne Digitalzentrale und ggf. extern angeschlossener Zentrale) umgeschaltet.

Aufbau

Der Aufbau der Komponenten erfolgte auf einer 6mm Multiplex-Platte. Die Roco-Digitalzentrale befreite ich vom sperrigen Gehäuse und baute diese auf der Unterseite ein. Kleine 20mm Kabelkanäle ordnen die benötigten Kabel.

Da beim Lok-Programmer der serielle Anschluss nach vorne abgeht und mit dem in das Kabel integrierten USB/seriell-Wandler zu lang ist, habe ich eine weitere 9-polige SUB-D-Buchse eingebaut und so den Anschluss etwas verlegt.

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