Dioramenbau

Auf dieser Seite möchte ich in mehreren Kapiteln über den Bau von Dioramen berichten.

Zunächst sollte man sich darüber klar werden, was man mit dem Diorama bezwecken möchte:

Abhängig von diesen Rahmenbedingungen gilt es, das passende Format zu ermitteln.

Die Dioramenplatten die ich gebaut habe, hatten bzw. haben zwei verschiedene Abmessungen und auch Bautechniken.

 

Styrodurplatten

Die alten Dioramenplatten hatte ich aus handelsüblichen Styrodurplatten hergestellt. Diese Platten sind besonders leicht und einfach zu bearbeiten. Im Gegensatz zu Styroporplatten sind sie deutlich fester und feinkörniger.

Vorteile:

Nachteile:

 

Um die Dioramenplatten besser zu Messen und Ausstellungen transportieren zu können, habe ich mich entschlossen, die Dioramen neu zu bauen.

Holzrahmenbauweise

Vorteile:

Nachteile:

Das Breitenraster beträgt 100cm und das Tiefenraster 25cm. Auf diese Weise sind sämtliche Vielfache von diesem Maß darstellbar. Mit Hilfe eines Transportgestells können die Platten bequem gestapelt und transportiert werden. Das Transportgestell wird bei den Details beschrieben.

Baubeschreibung

Die Platten bestehen aus einer 8mm starken Sperrholzplatte mit den Abmessungen 50 oder 25 (Tiefe) x 100 cm (Breite).

Die Höhe erreicht man mit Kieferholzleisten 30x10mm, die unter die Sperrholzplatte geleimt und mit kleinen Nägeln fixiert werden.

Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man noch einmal mit der (Hand-)Kreissäge die Kanten begradigen, um ggf. vorhandene Ungenauigkeiten zu beseitigen.

Beim Bau ist auf absolute Rechtwinkeligkeit zu achten, da sich die Platten sonst ggf. nur mühsam aneinanderreihen lassen. Bei mehreren Platten addieren sich die Winkelfehler und irgendwann passt gar nichts mehr und man hat unschöne Lücken.

 

Um eine bessere Stabilität zu erreichen, sollte man noch Dreikantleistenabschnitte in die Ecken leimen.

Die 50cm tiefen Platten dienen als Basisplatten und die schmaleren Platten als Vergrößerungsplatte, die hinter der Basisplatte angeordnet werden. Da alle Platten exakt die gleiche Breite aufweisen, können die Platten beliebig kombiniert werden.

Auf der Vorder- und Rückseite werden jeweils zwei Bohrungen eingebracht. Auf der Vorderseite wird von der Innenseite aus eine Einschlagmutter M5 eingedrückt.

An der exakt gleichen Stelle wird auf der Rückseite eine Bohrung 5,5 oder 6mm eingebracht. Beim Zusammensetzen von mehreren Platten können diese so mit Hilfe einer Rändelschraube zusammengeschraubt werden.

Zusätzlich werden auf der Rückseite zwei weitere Grifflöcher von etwa 20mm Durchmesser gebohrt, um die Platten bequem aus dem Transportgestell ziehen zu können und die Handhabung der Platten zu verbessern.

Seitlich wird jeweils ebenfalls ein solches Loch gebohrt.

Diese Löcher können außerdem dazu dienen, Elektrokabel für die Beleuchtung durchzuführen.

 

© 2000-2016 by Andreas Schulze -- Impressum -- letzte Änderung: 08.03.2016