Nachrüstung einer Digital-Kupplung

Im Laufe der Zeit habe ich mehrere Lokomotiven mit einer digitalen Kupplung nachgerüstet, was den Spaßfaktor bei Ausstellungen erheblich steigert, da man wunderbar mit den Güterwagen rangieren und abkuppeln kann.

Nachbau

Der Einbau einer digitalen Kupplung ist kein Hexenwerk, wenn die Lok über einen NEM-Schaft verfügt. Für meine Loks habe ich die Digitalkupplung MK1b von Krois verwendet. Diese Kupplung ist höhenverstellbar.

Roco Universalkupplung

Krois MK1b

Längenvergleich zwischen Roco Universalkupplung und Krois MK1b

Im Vergleich zur Roco -Universalkupplung ist die Krois-Kupplung ca. 2mm länger, was aber im Betrieb nicht auffällt.

 

 

 

 

 

Eingebauter ESU-Lok-Dekoder

Als erstes überprüfen wir, ob der Digitaldekoder noch einen freien Ausgang zur Verfügung hat. Eventuell kann man auf die Führerstandsbeleuchtung verzichten und diesen Ausgang mitverwenden.

 

 

 

 

 

 

Kabelführung

Ist ein freier Ausgang gefunden, können die vorhandenen Kupplungen entfernt und durch die Digitalkupplung ersetzt werden. Etwas fummlig kann das Durchfädeln der beiden Kabel durch das Drehgestell sein.

 

 

 

 

 

 

Anschlusspunkte auf der Lok-Platine

Anschließend werden die beiden Kabel an der Lokplatine angelötet. In der Regel sind die Kupplungen polaritätsabhängig. Sollte die Kupplung also nicht funktionieren, sollten die Anschlüsse getauscht werden.

Zum Abschluß muss noch der Dekoder entsprechend eingestellt werden. Die nachfolgenden Bilder zeigen die Dekodereinstellungen für einen ESU Lokpilot, der auch das vollautomatische Entkuppeln unterstützt. Hier genügt dann der Druck auf eine Funktionstaste und die Lok fährt kurz an den Zug heran, entkuppelt, fährt zurück, schaltet die Kupplung wieder aus und bleibt dann stehen.

 

Dekodereinstellungen

 

Hinweis

Die Kupplungen sind nicht für Dauerbetrieb ausgelegt. Es muss sichergestellt sein, dass die Einschaltdauer 10 Sekunden nicht überschreitet. Bei modernen Dekodern kann die Einschaltdauer eines Ausgangs eingestellt werden, sodaß auch ein Vergessen des manuellen Deaktivierens des Ausgangs keinen Schaden anrichten kann.

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